DER CANASITY RATGEBER

CBD Öl ohne THC: Was Breitspektrum bedeutet und wie Sie es am Etikett erkennen

Canasity Breitspektrum-CBD-Öl-Flasche in einem Lichtstrahl, den ein Glasprisma in ein Spektrum bricht

„CBD Öl ohne THC“ ist eine der klarsten Kaufabsichten im CBD-Markt: Wer so sucht, möchte ein Öl, in dem THC nicht enthalten ist – und möchte das belegt sehen. Dieser Beitrag erklärt, was hinter dem Begriff steckt, welche Extrakttypen es gibt und wie Sie die Angabe „THC nicht nachweisbar“ selbst im Laborbericht prüfen.

Was THC und CBD unterscheidet

Beide Stoffe stammen aus der Hanfpflanze und gehören zur Gruppe der Cannabinoide. Chemisch und in ihren Eigenschaften unterscheiden sie sich deutlich: THC ist der berauschende Bestandteil der Pflanze, CBD ist nicht berauschend. Ein „CBD Öl ohne THC“ ist also ein Öl, in dem CBD und die übrigen Pflanzenstoffe enthalten sind, THC aber entfernt wurde.

Drei Extrakttypen – nur zwei sind „ohne THC“

Extrakttyp Enthält THC
Vollspektrum das komplette Spektrum der Pflanzenstoffe Spuren enthalten
Breitspektrum das Spektrum der Pflanzenstoffe, THC entfernt nicht nachweisbar
Isolat ausschließlich isoliertes CBD keines

Wer ein Öl ohne THC sucht, hat damit zwei Optionen: Breitspektrum (die Pflanzenstoffe bleiben erhalten, THC ist entfernt) oder Isolat (nur CBD, sonst nichts). Vollspektrum-Öle enthalten per Definition THC-Spuren.

Was „THC nicht nachweisbar“ bedeutet

Ein Labor kann einen Stoff nur bis zu einer bestimmten Grenze messen – der Bestimmungsgrenze (englisch LOQ, limit of quantification). Liegt der THC-Gehalt darunter, weist das Zertifikat „ND“ (not detected) oder „< LOQ“ aus. „THC nicht nachweisbar“ ist deshalb eine präzise Laborangabe, keine Werbeformel: Sie bezieht sich auf die Messmethode des Labors und ist im Analysenzertifikat der Charge dokumentiert.

So prüfen Sie es selbst im Laborbericht

  1. Suchen Sie die Chargennummer auf der Verpackung.
  2. Fordern Sie das Analysenzertifikat (COA) zu genau dieser Charge an – bei Canasity per E-Mail an info@canasity.com oder über das Kontaktformular.
  3. Prüfen Sie im Cannabinoid-Profil die Zeile Δ9-THC (und THCA): Steht dort „ND“ oder „< LOQ“, ist THC nicht nachweisbar.
  4. Vergleichen Sie den CBD-Gehalt im Bericht mit der Angabe auf dem Etikett.
  5. Prüfen Sie, wer geprüft hat: ein unabhängiges, akkreditiertes Labor, nicht der Hersteller selbst.

Wie Canasity-Öle hergestellt werden

Alle fünf Canasity-Öle – 10 %, 15 %, 20 %, 30 % und 40 % – sind Breitspektrum-Extrakte. Der Hanf stammt aus zertifiziertem Anbau in den USA, die Extraktion erfolgt mit überkritischem CO₂, anschließend wird das Extrakt gereinigt, bis THC nicht mehr nachweisbar ist. Jede Charge wird vor dem Verkauf von einem unabhängigen Labor auf ihr Cannabinoid-Profil geprüft; das Zertifikat erhalten Sie auf Anfrage zur Chargennummer Ihrer Flasche.

Häufige Fragen

Ist „ohne THC“ dasselbe wie „THC-frei“?
Nicht ganz. „THC-frei“ klingt absolut; ein Labor kann aber nur bis zur Bestimmungsgrenze messen. Die ehrliche Formulierung lautet deshalb „THC nicht nachweisbar“ – belegt durch das Zertifikat der Charge.

Ist Isolat besser als Breitspektrum?
Es ist ein anderes Produkt. Isolat enthält ausschließlich CBD; Breitspektrum behält die übrigen Pflanzenstoffe. Welche Variante Sie bevorzugen, ist eine persönliche Entscheidung.

Woran erkenne ich Breitspektrum am Etikett?
Am ausdrücklich genannten Extrakttyp, am CBD-Gehalt in mg und am Verweis auf ein Analysenzertifikat je Charge. Fehlt eines dieser drei Elemente, fragen Sie nach.

Alle Konzentrationen im Überblick finden Sie im Shop; die Grundlagen zu Extrakttypen und Laborberichten erklärt der Ratgeber.

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